Marktgemeinde Ybbsitz

Rosenstockschmieden

Ein französisches Sprichwort besagt: "Il n'y a pas une rose sans epine" (Es gibt keine Rose ohne Dorne). Der Tod des Schmiedepapstes Professor Alfred Habermann kam überraschend und für die Schmiedewelt zu früh.

 

 

Trauer und Anerkennung, Zuneigung und Verehrung für den Wahl-Ybbsitzer hat die internationale Schmiedeschaft im Rahmen des Ybbsitzer Ferraculum-Festes (20. - 22. Juni 2008) in einem 3,7 Meter hohen ewigen Rosenstrauch manifestiert.

 

Die Idee dazu stammt von Kunstschmied Viktor Burduk aus Donezk in der Ukraine; eine Stadt, die für ihre gelebte Rosenvielfalt von der UNESCO als die bestbegrünte Industriestadt der Welt ausgezeichnet wurde. Drei Blütenköpfe treibt der geschmiedete Rosenstock: einen für die Schönheit und Vollkommenheit der Natur, eine weitere für die Achse Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft und eine Knospe für die in jedem Werk stets neu erstehende Erhabenheit der Schmiedearbeit.

 

Der Schmerz (der Dornen) über das Ableben von Professor Habermann will in dem geschmiedeten Strauch in einer zeitlosen Rosenpracht des Gedenkens überwunden sein.

 

 

In Zusammenarbeit der Schmiede von Donezk und Ybbsitz wurde mit finanzieller Unterstützung des Vereines „Ring der europ. Schmiedestädte“ diese wohl einmalige Skulptur ausgeführt.

 

 

Leitspruch:

Wir fördern die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung in der globalen Einheit Europas auf allen Ebenen.

 

Die Schmiedegemeinde Ybbsitz gratuliert und dankt dem Autor Viktor Burduk und den ukrainischen Schmieden, die an diesem wohl einmaligen Projekt mitgearbeitet haben.